Der Schachunterricht die 3.Runde

Wiederholung der zweiten Unterrichtsstunde
Figuren zeigen, Namen, Wertigkeit, Kurzbezeichnung, Laufrichtung und Standort der einzelnen Figuren in der Grundstellung erfragen.
Nach den zwei Unterrichtstunden sollte der Schachschüler die meisten Grundregeln beherrschen. Nun können sie ruhig ein erstes Spielchen wagen. Es geht hierbei um nichts, außer um ein Gefühl für die Figuren und das Abtauschen zu gewinnen. Werten sie jede richtig gezogene oder geschlagene Figur als Erfolg.

Ein Lob kann nicht schaden

Nur beim ersten Spiel
Übersehen sie es, wenn der Schachschüler alle Figuren zur gleichen Zeit anfassen will.
Oder wenn er nicht nach den Eröffnungsgrundregeln spielt.

Wichtig
Merken sie, das der Schachschüler die Figuren richtig zieht und abtauscht, dann mit dem Lehrstoff weitergehen und auf der Einhaltung der Spielregelndes Schachspiels drängen. Die weiteren Grundregeln z.B. Rochade "en passant" (Schlagen im Vorbeigehen) und vieles mehr müssen sie in den nächsten Unterrichtsstunden erklären.

Vor dem ersten Spiel wollen wir folgendes lernen

Charakter eines Schachspiels
  • Kampf zwischen zwei Mannschaften (Partner, Spieler)
  • eine Schachpartie ist kein Würfelspiel, nicht das Glück entscheidet, sondern das Köpfchen
  • die Mannschaften sind gleichstark

Zum Schachspiel
Wer meint, beim Schachspielen muss man dem Gegner recht viele Figuren wegnehmen (z.B. Dame oder Mühle), der kann sich täuschen. Sieger ist, wer den gegnerischen König gefangen nimmt, ihn matt setzt.

Diesen Satz öfter wiederholen!
Dein König, das bist du eigentlich selbst. Dein König spielt nur auf dem Brett für dich. Wird er mattgesetzt, so bist du selbst gefangen und hast die Partie verloren. Du als Schachkönig bist während eines Spiels für alle deine Unterstellten verantwortlich, z.B. Dame, Turm, Läufer, Springer und Bauern.